Die besten 5 Thermokomposter im Vergleich. Unser Kauftip ist der Graf 626002 Komposter "Thermo-King". Mit einem eigenen Garten und einer bewussten Ernährung mit frischem Obst und Gemüse fallen auch in... zum Ratgeber

1. Platz
  • sehr großes Volumen (in den Größen 400 l, 600 l und 900 l erhältlich)
  • äußerst langlebig (UVund witterungsbeständig)
  • hervorragende Isoliereigenschaften
  • optimale Belüftung
  • lässt sich rasch und einfach montieren
2. Platz
  • UV-beständiges Kunststoffgehäuse
  • Konisches Kunststoffgehäuse aus einem Stück
  • Einhandbedienung für Füllklappe
  • Gelochte Bodenplatte mit vom Boden abgesetztem Luftkanal
  • Zweite Klappe unten, zur Entnahme
3. Platz
  • Schnelle Verrottung durch Hitze
  • Benutzerfreundliche Befüllung und Entnahme
  • Keine Geruchsbelästigung trotz Lüftungsschlitzen
  • Clicksystem für einfache Montage

Alle Thermokomposter Testberichte anzeigen

Ratgeber

Mit einem eigenen Garten und einer bewussten Ernährung mit frischem Obst und Gemüse fallen auch in kleineren Haushalten schnell erhebliche Mengen an Bioabfällen an. Diese über die städtische Abfallwirtschaft zu entsorgen verursacht nicht nur zusätzliche Kosten, sondern in den Sommermonaten auch den von Leerungen der Biotonne bekannten Zersetzungsgeruch. Mit einem Thermokomposter gehören nicht nur diese zwei Aspekte der Vergangenheit an, sondern durch den entstehenden Kompost entfällt zudem der Kauf zusätzlicher Düngemittel. Da die Hobbygärtner zudem jede Zutat ihres Naturdüngers kennen und die Zusammensetzung so letztlich selbst bestimmen können profitiert auch der nach biologischen Gesichtspunkten erfolgende Anbau von Obst und Gemüse für den privaten Gebrauch von Vorhandensein eines Thermokomposters.

Aufbau und Funktionsweise

Deckel auf, organische Abfälle wie Obst- und Gemüseschalen oder Gartenabfälle einfüllen und bereits nach wenigen Wochen nährstoffreichen Kompost zum Düngen in den Händen halten. Was so einfach klingt, erfordert in Wirklichkeit ein komplexes System aus Dämmung und Belüftungsschlitzen. Mit der Kombination aus konstanter Wärme im Inneren und einem jederzeit gewährleisteten Luftaustausch entsteht das perfekte Milieu für die Ansiedlung von Mikroorganismen wie Pilzen und Bakterien. Diese betreiben aktiv die Zersetzung des Materials und lassen dabei gleichzeitig wertvolle Nitrate und weitere als Dünger einsetzbare Stoffe zurück.

Kompostierung als geschlossenenes System

Die Kompostierung in einem Thermokomposter erfolgt vollständig auf dem Prinzip eines geschlossenen Systems. komposter-640-ltr-thermokomposter.jpgMit vier Wänden und einem fest aufliegenden Deckel ist der organische Inhalt vor äußeren Einflüssen geschützt und kann somit die Zersetzung in Kompost wesentlich schneller vollziehen. Dabei spielt es übrigens keine Rolle ob die Thermokomposter über einen Boden verfügen oder nicht. Durch das Aufstellen auf dem Boden ergibt sich ein geschlossenes System, welches unabhängig von der Jahreszeit die Kompostierung in gleichbleibender Geschwindigkeit betreibt.

Thermowände für eine konstante Temperatur im Inneren

Für eine schnelle Kompostierung spielt auch die Temperatur eine nicht zu unterschätzende Rolle. Thermokomposter verfügen deshalb über eine Wärmedämmung. Diese trägt dazu bei, die bei der Zersetzung entstehende Energie in Form von Wärme zu speichern und so den beteiligten Mikroorganismen einen optimalen Nährboden für eine schnelle Vermehrung zu bieten.

Durch die oftmals vorhandene doppelte Verstärkung der Außenwände wird dieser Effekt so weit verstärkt, dass auch bei Minusgraden im Winter der Inhalt des Thermokomposters nicht gefriert, sondern im Gegenteil immer noch Temperaturen erreicht, welche eine vollständige Zersetzung von Gartenabfällen und Co überhaupt erst möglich machen.

Belüftungsysytem für einen kontinuierlichen Sauerstoffaustausch

Da auch die Kompostierung innerhalb eines geschlossenen Systems nicht ohne kontinuierliche Sauerstoffversorgung auskommt, verfügen Thermokomposter über ein wohldurchdachtes Belüftungssystem. Über kleine Kanäle sowie Aussparungen im Material gelangt Luft in das Innere und hilft so den Kompostierungsprozess aktiv zu unterstützen. Damit dies an allen Seiten gleich gut möglich ist, sollte der Thermokomposter weder in windstillen Ecken noch sonst verdeckt aufgestellt werden.

Kompostklappe für eine leichte Verwendung des fertigen Komposts

Da sich der fertige Kompost immer am Boden eines Thermokomposters sammelt, befindet sich auch dort die Klappe zur Entnahme. Damit diese leicht zu erreichen und zu öffnen ist sollte bereits beim Aufstellen die Kompostklappe in die gewünschte Richtung zeigen.Bei einem Thermokomposter mit mehreren getrennten Kammern gibt es somit auch zwei oder mehr Kompostklappen. Damit diese ohne Schwierigkeiten eine Entnahme des Inhalts ermöglichen, sollten dementsprechend alle Klappen frei zugänglich und ohne Hindernisse zu öffnen sein.

Die Auswahl des richtigen Aufstellortes

Damit die Mikroorganismen wie Pilze und Bakterien die Zersetzung unter den bestmöglichen Bedingungen betreiben können, ist es wichtig, den idealen Ort zum Aufstellen zu finden. Dieser sollte sowohl eine ungehinderte Luftzufuhr als auch Kontakt zur Erde ermöglichen. Sind alle diese Punkte erfolgreich umgesetzt, kann nur noch die eventuelle Nähe zu Nachbargrundstücken zu Problemen führen.

Kontakt zum natürlichen Boden ermöglichen

Der Thermokomposter sollte, um bei geringem Inhalt nicht bei Stürmen zu verrutschen, auf einem ebenen Untergrund stehen. graf-626002-komposter-thermo-king.jpgViele Gartenbesitzer entscheiden sich daher für die Aufstellung auf Gartenplatten aus Naturstein oder Holz. Da dadurch kein unmittelbarer Kontakt mehr zum Boden erfolgt, vollzieht sich die Kompostierung dementsprechend langsamer. Durch die Zugabe von Kompostwürmern vollzieht sich die Kompostierung dagegen wieder schneller.

Besser ist es daher eine Stelle im Garten zu wählen, die den Kontakt zur Erde nicht behindert. Auf einer Rasenfläche sollte dieser zuvor an der ausgewählten Stelle entfernt werden, um den im Boden befindlichen Bakterien, Pilzen und Insekten einen ungehinderten Zugang zum organischen Material innerhalb des Thermokomposters zu ermöglichen.

Da für die Kompostierung mit Wärmedämmung auch eine ausreichende Belüftung wichtig ist, sollte am Aufstellort die Luftschlitze nicht durch Hauswände oder andere Hindernisse versperrt sein. Darüber hinaus sollte auch die Öffnung zur Entnahme des Kompostes in einer Richtung liegen, die leicht zu erreichen ist und nicht durch Bäume, Beete oder Sträucher verdeckt ist.

Die Nähe zu Nachbargrundstücken als Problemquelle

Auch wenn der Kompost innerhalb eines Thermokomposters, solange dieser vollständig geschlossen ist, keine Geruchsbelästigung darstellt, stören sich einige Nachbarn bereits am Anblick eines Kompostbehälters. Um bereits im Vorfeld Stress zu vermeiden, sollten Gartenbesitzer vorher beim Nachbarn anfragen, ob die Kompostierung ein Problem darstellt, falls der Thermokomposter in der Nähe der Grundstücksgrenze aufgestellt werden soll.

In Gemeinschaftsgärten kann der Thermokomposter aufgrund der umfangreichen Auswahl an Größen auch von mehreren Parteien genutzt werden. Bei Thermokompostern mit mehreren voneinander abgetrennten Behältern können auch mehrere Parteien voneinander unabhängig die Kompostierung ihre biologischen abbaubaren Abfälle betreiben.

Welches Zubehör für einen Thermokompostierer erhältlich ist

Wie viele andere nützliche Gartenhelfer sind auch für Thermokomposter Zubehör und Extras erhältlich. Da die Komposter jedoch auch ohne weiteres Zubehör uneingeschränkt funktionsfähig sind, gilt dieses als optional. Die Möglichkeit den Verschluss oder originale Ersatzteile bei Bedarf zu erhalten, garantieren aber in jedem Fall eine lange Nutzbarkeit des ausgewählten Modells.

Mit einem Schloss den Thermokomposter sicher verschließen

Die meisten Thermokomposter verfügen ohnehin bereits über einen Verschluss, der sich für den Besitzer zwar leicht öffnen lässt, aber Ratten und Co definitiv den Zutritt zu Obstresten und Gartenabfällen verwehrt. Durch die Zunahme der Sichtungen von Füchsen, Waschbären und anderer Waldbewohner, halten diese Verschlüsse aber nicht immer dem Kraftaufwand dieser Tiere oder starken Windböen stand. Mit einem zusätzlichen Schloss bleibt der Inhalt genau da wo er bleiben soll und verwandelt sich von Tag zu Tag mehr in nützlichen Kompost.

Bodengitter ermöglichen eine höhere Flexibilität bei der Kompostierung

Ist der Boden nicht eben genug, verhilft ein Bodengitter schnell zu einem stabilen Ausstellungsort. Bodengitter gibt es dabei sowohl mit Schlitzen für einen Austausch mit den im Boden enthaltenen Mikroorganismen als auch gänzlich geschlossen. Letztere Varianten ermögliche es den Thermokomposter auch auf der Terrasse oder dem Balkon aufstellen zu können, ohne den Boden dort mit dem Kompost zu verunreinigen.

Originale Ersatzteile beim Händler nachbestellen

Da die Thermokomposter im Freien aufgestellt werden kann es aufgrund von Stürmen oder anderen Wetterphänomenen der Fall sein, dass der Behälter aus Kunststoff Schäden oder Risse davonträgt. Damit dies nicht zum Kauf eines komplett neuen Komposters führt bieten viele Hersteller als Extras auch Ersatzteile für ihre Modelle an. thermokomposter-fassungsvermoegen-380-liter.jpgDafür genügt es in der Regel mit dem Hersteller über E-Mail oder per Servicehotline Kontakt aufzunehmen und den Namen des Modells sowie die Bezeichnung des benötigten Ersatzteils bereitzuhalten.

Fällt die Notwendigkeit eines Ersatzteils in den Zeitraum der Garantie, wird der Austausch vom Verkäufer ohne weitere Zusatzkosten für den Käufer realisiert. Seit Jahren erfahrene Unternehmen wie Neudorff, Graf oder Juwel erhalten zudem dank der Anforderungen von Ersatzteilen wichtige Hinweise auf mögliche Schwachstellen ihrer Produkte. So tragen auch die Verbraucher selbst zu einer kontinuierlichen Verbesserung von Thermokompostern bei.

Montage und erhältliche Modelle

Unabhängig von der Größe lassen sich Thermokomposter in zwei Kategorien einteilen. Zum Einen sind dies Modelle, die aus Einzelteile bestehen und selbst zusammengebaut werden müssen und auf der anderen Seite bereits vormontierte Modelle, die nur noch eine passende Stellfläche benötigen. Je nachdem, welches Angebot bevorzugt wird, haben jedoch beide Varianten ihre Vor- und Nachteile.

Modelle zur Selbstmontage

Thermokomposter zur Selbstmontage verfügen in der Regel über ein Stecksystem, in welchem sich die einzelnen Bestandteile einfach ineinanderfügen lassen. Sinn dieser Konstruktion ist der Verzicht auf zusätzliches Werkzeug. Durch das einfache Aufbauprinzip können die Thermokomposter leicht auseinandergebaut werden, um auch bei einem Umzug nicht zurückgelassen zu werden. Selbst wenn dabei die Aufbauanleitung verloren geht, ist die Montage selbsterklärend und kann ohne größere Verzögerung durchgeführt werden.

Die Selbstmontage macht sich auch beim Kauf positiv bemerkbar. Da die Verpackungen so sehr viel kleiner sind, ist der Transport mit dem eigenen Wagen deutlich einfacher zu bewerkstelligen. Bei einer Bestellung in einem Onlineshop fallen für diese Modelle sehr viel geringere Versandkosten an. Dies macht sich auch bezahlt, falls bei einem Umtausch die Kosten für die Rücksendung selbst übernommen werden müssen.

Besonders bei größeren Modellen mit einem Fassungsvermögen von 400 Litern oder mehr ist der Aufbau am leichtesten von mindestens zwei Personen durchzuführen. Das Clicksystem lässt sich so leichter zusammenfügen, da mehrere Hände und Augenpaare zur Verfügung stehen, um das korrekte Einrasten der Verbindungen zu kontrollieren.

Fertig montierte Modelle

Mit der Wahl für bereits montierte Thermokomposter erhalten auch Menschen ohne handwerkliches Geschick die Möglichkeit, einen geschlossenen Kompostierer in ihrem Garten aufzustellen. Im Gegenzug sind auch bei geringen Gewichten immer mehrere Personen notwendig, um den Thermokomposter an seinen endgültigen Aufstellungsort zu transportieren.

Problematisch kann dagegen bereits der Transport oder die Lieferung nach dem Kauf ausfallen. Wer nicht über einen ausreichend großen Kofferraum verfügt, muss die eventuell anfallenden Mietkosten für einen Transporter beim Kauf bedenken. Doch auch für die Lieferung großer Thermokomposter per Spedition fallen natürlich höhere Lieferkosten an.

Die Vorteile eines Thermokomposter für den Garten und die Haushaltskasse

Mit Kompost die Haushaltskasse zu entlasten gelingt kinderleicht, wenn dafür die Biotonne nicht mehr benötigt wird. Mit dem Thermokomposter kann der anfallende Müll das ganze Jahr über wie gewohnt getrennt werden, ohne das dafür zusätzliche Kosten außer dem Kaufpreis anfallen. komposter-in-schwarz-800-liter.jpgMit der Wahl eines Thermokomposters werden aber auch die unmittelbaren Nachbarn nicht unzufrieden sein, da durch die Konstruktion mit vier geschlossenen Seiten plus Deckel keine Geruchsbelästigung entsteht.

Niedrigere Nebenkosten durch Verzicht auf städtische Entsorgung

Leere Kassen veranlassen immer mehr Städte und Gemeinden auch bei der Entsorgung des Mülls die Preise deutlich zu erhöhen. Einige dieser bis zu vier Tonnen sind jedoch optional und können daher von Menschen mit Immobilienbesitz auch abbestellt werden. In vielen Orten gehört auch die Biotonne zu den frei wählbaren Mülltonnen.

Der Thermokomposter hält jedoch nicht nur Einsparpotenzial bei den Nebenkosten bereit, sondern produziert natürlich auch Kompost. Dieser ist eine rein biologische Alternative zu chemischen Düngern und somit ideal für Obstgärten und Gemüsebeete, bei denen der Anbau nach biologischen Gesichtspunkten erfolgen soll.

Ein Thermokomposter ähnelt zudem optisch einer Mülltonne und kann daher ebenfalls zusammen mit diesen wie gewohnt platziert werden. Da sich der Deckel mit einem Schloss fest verschließen lässt, besteht zudem auch für Ratten, Katzen oder Waschbären keine Chance auf der Suche nach Nahrung den Kompost durchwühlen zu können.

Geringe Geruchsbelästigung durch das geschlossene System

Nicht selten sind Komposthaufen und Co der Auslöser für jahrelang anhaltende Nachbarschaftskriege. Mit der Entscheidung für die Kompostierung in einem geschlossenen System wie es der Thermokomposter ermöglicht wird der Geruch als möglicher Streitpunkt bereits im Vorfeld ausgeschlossen. Zwar verfügen die Kompostbehälter über ein Belüftungssystem mit Öffnungen, doch dieses sorgt eher dafür, dass Geruch gar nicht erst entsteht als diesen auf Nachbargrundstücke zu leiten.

Diese weitgehend geruchlose Form der Kompostierung hat jedoch noch weitere praktische Vorteile. Da somit auch keine Fäulnisgerüche in der Luft liegen, werden weder Ratten noch Insekten auf der Suche nach Nahrung von dem Inhalt des Thermokomposters wie magisch angezogen. Darüber hinaus gestaltet sich natürlich in kleinen Gärten auch der eigene Aufenthalt im Garten wesentlich angenehmer wenn der Duft von Blumen in der Luft liegt, als der sich zersetzender Bioabfälle.

Kompostieren in allen vier Jahreszeiten

Durch die Verwendung von Materialien wie Kunststoff oder Holz sind die Thermokomposter ganzjährig für den Einsatz in Freien gestaltet worden. Vom ersten Unkraut im Frühjahr bis zum Laub im Herbst bieten auch die Jahreszeiten ausreichend Anlass, um frischen Kompost herzustellen. Durch die Verwendung dieses Komposts im eigenen Garten entsteht auch hier wiederum ein Kreislauf, der denen der Jahreszeiten nicht unähnlich ist.

Da im Thermokomposter auch pflanzliche Bioabfälle aus der Küche kompostierbar sind, ist die Nutzbarkeit das ganze Jahr über garantiert. Die Menge an Ausgangsmaterialien ist hierbei nicht entscheidend, da auch kleinere Mengen in der Wärme des Thermokomposters genauso gut zu Kompost umgewandelt werden, wie großen Mengen an Gartenabfällen. Die Wärme im Inneren ist übrigens aufgrund der guten Isolierung auch von Minusgraden weitgehend unabhängig, da die Wärme als Energie aufgrund der Zersetzung freigesetzt wird.

Nachteile eines Thermokomposter durch einen gezielten Kauf vermeiden

Die Kundenbewertungen zu studieren ist heute nur ein Weg, um Fehlkäufen vorzubeugen. Sich im Vorfeld bereits über den benötigten Thermokomposter Gedanken zu machen zahlt sich beim schlussendlichen Kauf noch zusätzlich aus. Da zudem immer mehr Verkäufer im Internet dazu übergehen von ihren Kunden für die Nutzung nach dem Umtausch einen bestimmten Prozentsatz vom erstatteten Kaufpreis abzuziehen, kann sich der Käufer auch in dieser Hinsicht viel unnötigen Ärger ersparen.

Bei der Verarbeitung in Qualität investieren

Da die Kompostierung in einem Thermokomposter sich durch das geschlossene System schneller vollzieht, sollte dieses auch entsprechend stabil sein. Zum Großteil bestehen Thermokomposter aus Kunststoff, der selber nicht verrottet und zudem bei Bedarf leicht gereinigt werden kann. Damit dieser Kunststoff für viele Jahre seine Form behält ist die Stärke der einzelnen Wände entscheidend. graf-600012-komposter-280-liter.jpg

Doppelt verstärkte Wände garantieren, dass sich auch bei einer großen Wärmeentwicklung in Inneren sowie Minustemperaturen im Winter das geschlossene System des Thermokomposters keine Risse erhält. Neben dem Preis sollte daher die Verarbeitung bei der Auswahl und dem Vergleich von Thermokompostern immer im Vordergrund stehen.

Die Größe nicht dem Zufall überlassen

Wer den Thermokomposter als Alternative zur städtischen Biotonne ins Auge fasst, sollte zuvor die entstehende Menge an Biomüll kennen. Behälter zwischen 200-1200 Liter passen sich perfekt dem jeweiligen Bedarf an. Ist die gewählte Größe allerdings zu gering, fallen so schlussendlich doch zusätzliche Kosten für die Entsorgung der biologischen Abfälle an.

Hausbesitzer mit großem Garten und somit entsprechend vielen Gartenabfällen sollten diese vor der Kompostierung möglichst gut zerkleinern. Dies gibt den Bakterien und Pilzen möglichst viel Fläche, um die Zersetzung somit schneller voranzutreiben. Die innerhalb der Jahreszeiten anfallenden Gartenarbeiten, führen zu konstant zu hochwertigem und sofort einsetzbaren Kompost.

Tipps und Tricks für das richtige Komposten mit dem Thermokomposter

Damit der Thermokomposter auch die gewünschten Resultate liefern kann, ist das Zusammenspiel von Ausgangsmaterialien innerhalb dieses geschlossenen Systems der wichtigste Faktor. Gelingt diese steht zudem den zahlreichen Verwendungszwecken von selbst hergestelltem Kompost nicht mehr im Wege.

Was zählt als Kompost?

Wer das erste Mal Kompost in eigenen Garten herstellt, muss zuerst klären, welche Ausgangsmaterialien hierfür am geeignetsten sind. Wie so oft ist auch hier die Mischung der biologischen Ausgangsstoffe entscheidend. Küchenabfälle wie Bananen- und Kartoffelschalen gehören ebenso in den Thermokomposter wie Laub, Unkraut oder in Maßen auch Rasenschnitt.

Für die Kompostierung im Freien empfiehlt es sich jedoch, auf tierische Bestandteile zu verzichten. Diese setzen bei der Fäulnis Bakterien frei, die nicht nur einen unangenehmen Geruch verbreiten, sondern auch Schädlinge wie Ratten oder Mäuse anlocken können. Zudem zersetzen sich zum Beispiel Hühnerknochen nur sehr langsam, was ein späteres Sieben des Kompostes nach sich ziehen würde.

Wunderschöne Gärten dank selbst hergestelltem Kompost

Kompost verfügt je nachdem, welche Ausgangsstoffe enthalten sind über eine unterschiedliche Qualität. Hierzu zählt natürlich auch der Grad der Kompostierung, offiziell als Rottegrad bekannt und inwieweit der Kompost durch seine Optik zu überzeugen weiß. Je gleichmäßiger und feiner der Kompost ist, umso leichter kann dieser ohne lästiges Aussieben nicht abgebauten biologischen Materials direkt in Beeten, Sträuchern und Co genutzt werden.

Da Kompost noch über zahlreiche Nährstoffe verfügt, ist dieser ebenfalls ein kostengünstiger Ersatz für zusätzlich benötigten Dünger.